My Lands: Black Gem Hunting

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BeitragVerfasst: 24 Jul 2017, 16:24 
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Am frühen Mittag traf ein Kundschafter ein und erzählte dem König mit glänzenden Augen er habe auf seinem Weg in der Ferne eine Ruine gesehen. So groß und mächtig, dass er sich sicher sei, dass es sich um eine dieser in den Legenden beschriebenen Archivruinen handeln muss. Diese Archivruinen seien so selten, dass jedes Königreich, dass von dieser Ruine erfahre, sofort seine Truppen losschicken werde, um diese zu erforschen. Nicht wenig Wagemutige haben bei der Erkundung einer solchen Archivruine ihr Leben gelassen, auch waren in den meisten Fällen dann doch Ruinen der Stufe 6 bestätigt worden. In den Legenden werde aber von großen Reichtümern die in solchen Archivruinen lagern sollen berichtet.
Daraufhin sei er schnell wie der Wind zurückgekommen, um von seinem Fund zu erzählen.

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Da es nicht viele Aufzeichnungen über diese Archivruinen gibt, und der König sich auch nicht sicher war, ob er dem Kundschafter trauen konnte - er roch doch wirklich stark nach Met - schickter er seine Elitegarde los, damit sie den Fund dieser Ruine bestätigen solle.
Also war ich mit 49 weiteren Männern ausgezogen, um den Befehl meines Königs folge zu leisten.
Wir liefen jetzt schon seit Stunden in der Gegend rum, und suche nach Zeichen die der Kundschafter hinterlassen habe wollte. Leider machte uns der einsetzende starke Regen die Aufgabe auch nicht einfacher. Er hatte fast alle Spuren und Hinweise - falls es je welche gab - weggespült.
Die Stimmung unter den Männern fing auch schon an zu sinken. Manche vermuteten schon, dass der Met das Hirn des Kundschafters so stark vernebelt hatte, dass er anstatt der kleinen Höhle, die er angeblich durchquert hatte, bevor er auf die Ruine gestoßen war, auf dem Boden des Trinkbeutels angekommen war und deshalb zum Königreich zurückkam.

Missmutig trat ich gegen einen Stein, der den kleinen Hügel hinaufflog, vor dem wir gerade die Umgebung ausspähten. Gedankenverloren schaute ich dem Stein nach, ich wollte mich schon abwenden, alls ich in den Augenwinkeln eine kleine, fast nicht sichtbare Bewegung wahrnahm. Ich drehte den Kopf und sah ... eine mit Pflanzen verdeckte Felswand. Und schon wieder hatte mir der Regen einen Steich gespielt. Aber nein, jetzt war wieder eine Bewegung zu sehen. Der Regen und der Wind, der in die Pflanzen peitschte enthüllte den Eingang zu einer Höhle.

Na gut, wenn wir hier schon keine Ruine fanden, konnten wir uns auch unterstellen, bis der Regen vorbei war.
Also gab ich den Männern den Befehl, dass wir uns in die Höhle begeben, um den Regen auszusitzen.

Als wir die Höhle betraten, viel mir der ausgetretene Pad auf, der sich in die Höhle hineinzog. Konnte es wirklich sein? Hatten wir wirklich die Höhle die der Kundschafter angeblich durchquert haben wollte, bevor er die Ruine in der Ferne gesehen hatte, gefunden?
Ich lies den Eingang der Höhle sicherheitshalber markieren bevor wir dem Pfad folgend tiefer in die Höhle hineingingen. In der Ferne war ein Licht zu erkennen, das stetig heller wurde. Tatsächlich, wir waren in einem Tal herausgekommen.
Ein Raunen gingen durch die Reihen meiner Männer. Dort hinten, am Randedes Horizons stand sie. Eine Ruine, größer als ich je eine gesehen hatte. Wahrlich, es könnte tatsächlich sein, dass der Kundschafter die Wahrheit gesprochen hatte.

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Weitaus besser gelaunt als noch kurz zuvor gingen wir weiter in das Tal hinein, der Weg machte einen kleinen Bogen um einen Steinsturz herum. Hinter mir hörte ich das Gemurmel meiner Männer, die sich schon ausmalten, was für Schätze wir wohl finden würden. Ich hatte wohl etwas zu stark auf die Worte meiner Männer geachtet, als mich ein Geräusch von der Seite aufschreckte. Ich drehte mich in die Richtung des Geräusches und sah in die blutunterlaufene Augen eines Kampforks. Zum Glück für mich, war der Kampfork genauso überrascht wie ich, als er mich sah. Blitzschnell zog ich meine Dolche und erledigte ihn.
Doch leider war die Aktion nicht unbemerkt geblieben. 3 weitere Kampforks und 5 Eisengolems stürten sich auf uns. Welche Narren, wir waren besstens ausgerüstet und trainiert. Wir bereiteten ihnen ein schnelles Ende.
Hochmotiviert und jetzt auch Konzentriert marschierten wir weiter auf die Ruine zu. Ich hätte Misstrauisch sein müssen, aufmerksamer!
Plötzlich stömten aus alle Richtungen die grausamsten und tödlichsten Kreaturen hervor, die wir kannten. Eisengolems, Kampforks, Feuergargoilles, giftige Iglosauren, Höllenhexen, Feuergeister und Schlangenbeine, um nur einige zu nennen.
Der Kampf vorhin war viel zu einfach gewesen, nichts war zu sehen gewesen, alles sah vollkommen normal aus und wiegte uns in Sicherheit. Wir waren blauäugig in den perfekt aufgebauten Hinterhalt gelaufen.

Wir waren zweifelsohne die besten Kämpfer im Königreich, aber was sollten wir gegen eine solche Anzahl von Gegnern unternehmen?
Ich ließ einen Halbkreis bilden. Zum Glück war die Stelle nicht all zu breit. Die ersten Monster krachten in die Schilder und wurden von den Speeren aufgespießt. Von oben prasselten plötlich Pfeile. Nein, es waren die giftigen Stachel der Iglosauren. Zum Glück für uns waren sie keine guten Schützen und trafen vor allem ihre eigenen Leute. Doch auch in unseren Reihen gab es einige Todesfälle. Wir igelten uns ein und liesen die Monster gegen uns prallen, um sie dann mit einem gezielten Stich aus der Deckung heraus zu bekämpfen. Plötzlich ebbte der Angriff ab, die Monster zogen sich zurück. Wir hatten die erste Welle des Angriffs überstanden. Aber zu was für einen Preis? Mehr als die Hälfte meiner Männer war gefallen.
Die Monster rückten schon mit einer zweiten Welle an. Wiederstrebend wollte ich zum Rückzug rufen, als mir die Worte im Halse stecken blieben.
Die Monster hatten uns erfolgreich abgelenkt und sich in unseren Rücken geschlichen. Aus! Vorbei! Keine Chance mehr!

Aber wenn wir hier schon sterben sollten, dann würden wir so viele von diesen Monstern mitnehmen, wie wir konnten. Ich ließ die Formation aufbrechen und wir traten zum letzten verzweifelten Gefecht an.
Die Monster hatten nicht mit einem Angriff von uns gerechnet und wichen überrascht zurück. Wir streckten ein Monster nach dem anderen nieder, aber sie hatten die Überraschung überwunden und stellten sich uns jetzt mit geballter Macht entgegen.
Als ich gerade meine Dolche aus einer Höllenhexe zog, spürte ich den Stich in meiner Brust, gefolgt von einem höllischen brennen. Ich sah an mir herab. Der Stachel eines Iglosaurus steckte in meiner Brust. Ich zog ihn heraus, warf ihn weg und drehte mich dem nächsten Gegner zu. Ich kämpfte den Eisengolem nieder, aber das brennen in meiner Brust wurde stärker, meine Bewegungen langsamer.
Mist, das war kein normaler Iglosaurus, das musste einer der seltenen giftigen gewesen sein. Ich geriet ins taumeln und sah den Kampfork zu spät, ein Schatten, eine verwischte Bewegung und den Schmerz, als die Lanze sich in meinen Körper bohrte.
Während ich zu Boden ging sah ich noch wie ein Mithrildrache auf mich zuflog. Dämonen hatten sie also auch in ihren Reihen war mein letzter Gedanke, bevor mich der Tod ereilte.

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Ruine_Armee2.png [ 290.74 KiB | 227-mal betrachtet ]



Als ich meine Augen aufschlug dachte ich noch "Was für ein Alptraum", doch einen kurzen Augenblick später ließ mich der Schmerz in meiner Brust aufkeuchen.
Das war kein kein Alptraum gewesen war, wir hatten gegen eine übermächtige Armee von Monstern und Dämonen gekämpft und hatten verloren.
Ich konnte mich noch genau an den Moment meines Todes erinnern, weshalb war ich dann noch am Leben?

Alles wird wieder gut, junger Held ?, hörte er eine Stimme neben sich. Ich drehte den Kopf and sah einen Paladin. Irgendwie kam er mir bekannt vor.
Tyr? hörte ich mich fragen, wo kommst du denn her? Weshalb lebe ich noch?

... und Tyr erzählte wie er von seinem König beauftrag wurde, einem befreundeten König zu helfen, ein paar Monster zu beseitigen.
Die Nachricht des Boten, mit dem Funde einer Archivruine nahm er nicht ganz ernst, deshalb hatten sie sich Zeit gelassen, die Truppen ausgerüstet und waren dann schließlich losgezogen.
Nur durch Zufall fanden sie die Kennzeichnung an der Höhle, so dass sie erst viel später in den Kampf eingreifen konnten. Sie hatten viele der Monster vernichtet, der Rest floh in reiner Panik.
Seine fähigen Heiler hatten uns dann wieder ins Leben gerufen.

Als ich mich mit meinen Männern auf den Weg zurück in unser Königreich machen wollte, hörte ich, wie mir Tyr zurief: Habt ihr nicht etwas vergessen, junger Held?"
Verdutzt drehte ich mich zu ihm um. Er hielt mir einen Beutel entgegen. hier, für euren König.
Ich öffnete den Beutel und sah hinein - und fiel beinahe in Ohnmacht. Schwarze Perlen! Jede Menge schwarze Perlen!
Ich bedankte mich bei ihm und wir zogen los Richtung Heimat ...


Keine Ahnung, warum ich den Spionagebericht nicht als ein Bild hochladen konnte, vllt. war das Bild zu groß.


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